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Schwer und Kopka GmbH - effiziente Prozess- und  Werkzeugüberwachung Ihrer Produktionsmaschinen

Kleine Ursache - große Wirkung: Ausbrüche an Presswerkzeugen

“Für unsere Produkte sind die Kraftinnenangriffe wie Schlitz, Kreuzschlitz oder die kombinierten Kreuz-/Schlitzvarianten von enormer Wichtigkeit”, unterstreicht Geschäftsführer Olaf Hohage die Bedeutung dieses Qualitätsmerkmales. “Wenn da auch nur eine Kleinigkeit nicht stimmt, können unsere Kunden die Produkte nicht mehr verschrauben. Leider haben Presswerkzeuge wie unsere Plus-/Minus-Stempel die unangenehme Eigenschaft, oft vor Erreichen der Verschleissgrenzen auszubrechen. Auch bei kleinsten Ausbrüchen sind dann die Teile unbrauchbar, da die Verschraubungswerkzeuge nicht mehr komplett eindringen und die geforderten Drehmomente übertragen können.”

Foxmatic überrascht auf ganzer Breite

Schon immer war es der Traum aller Schraubenhersteller, die oft kleinen Fehler an den Innenangriffen mit Hilfe der Presskraftmessung erkennen zu können. “Leider mussten wir feststellen, dass die Änderungen der Presskraft bei diesen Werkzeugausbrüchen so klein sind, dass selbst optimal eingestellte Hüllkurvengrenzen nicht für eine Erkennung ausreichten” beschreibt Olaf Hohage ein jahrelanges Dilemma. “Mit der neuen Foxmatic-Technik von Schwer + Kopka, die wir an mehreren Maschinen getestet haben, gibt es nun eine zuverlässige Lösung. Wir sind echt positiv überrascht, wie sicher Foxmatic auch auf solche Fehler reagiert, deren Erkennung wir wie auch viele Fachleute bis dato für unmöglich gehalten haben!”

Natürlich setzt eine derart feinfühlige Fehlererkennung voraus, dass sich alle relevanten Prozessparameter wie Material, Maschine und Werkzeugeinstellung optimal verhalten und für stabile Prozessverhältnisse sorgen. Verantwortlich dafür ist Waldemar Hihs, der seit über 12 Jahren bei der Firma Hohage als Maschinen-einrichter tätig ist. Er weiß, dass seine Maschine zur Erreichung derart guter Ergebnisse mit möglichst geringer Schwankungsbreite arbeiten muss. “Trotz bester Erkennung bei den kleinen Fehlern haben wir fast keine unnötigen Maschinenabschaltungen mehr” erklärt Waldemar Hihs. “Wir müssen die Hüllkurvengrenzen eben nicht mehr auf extrem feine Stufen einstellen, da Foxmatic innerhalb der Hülle nach unseren Fehlern sucht!”

Ein grosser Schritt in Richtung Null-Fehler-Qualität.

“Mit dem Einsatz der neuentwickelten Foxmatic-Technik können wir unseren Kunden eine noch bessere Qualität liefern” fasst Olaf Hohage die erreichten Ergebnisse zusammen. “Dazu kommt, dass unsere Produktionskosten sinken. Zum einen können wir die Werkzeuge jetzt tatsächlich bis zum Ende ausnutzen, während früher die Preßstempel aus Sicherheitsgründen oft vorzeitig getauscht wurden. Zum anderen hat sich unsere Ausschussrate deutlich reduziert, da die bisher produzierten Gutmengen nicht mehr durch wenige Fehlteile kontaminiert werden. Wir werden die Foxmatic-Technik im nächsten Schritt auch an unseren Gewindewalzen installieren und sind gespannt, welche bisher nicht erkennbaren Gewindefehler wir dann im Griff haben werden.”

pdf Kleinstfehlererkennung Hohage D (327 KB)

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